Designer im Rampenlicht

Wie Philipp mit KeyShot Marketing- und Branding-Materialien erstellt KeyShot

Philipp vom Studio Berlin ist Industriedesigner und verfügt über mehrjährige Berufserfahrung in Agenturen und Unternehmen. Seine Fachkenntnisse reichen von ästhetisch orientierten Projekten für Endverbraucher bis hin zur Medizintechnik, wobei der Schwerpunkt auf der Benutzerfreundlichkeit liegt. Philipp lebt in Berlin und hat außerdem KeyShot für Megosu erstellt (wie dieses hier).

Philipp – Studio Berlin

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Verwendete Modellierungssoftware: Fusion 360, SOLIDWORKS, Blender

Wie bist du zur Erstellung von 3D-Visualisierungen gekommen und wie hast du KeyShot gelernt?  

Ich erinnere mich noch gut daran, wie KeyShot an meiner Universität KeyShot und plötzlich zum bevorzugten Werkzeug aller Studierenden wurde. Es hat game-changer wie einfach es wurde, unsere Konzepte zu visualisieren, game-changer .

Welche 3D-Modellierungssoftware bevorzugen Sie?

Ich habe mit verschiedenen CAD-Programmen wie Fusion 360 und SolidWorks gearbeitet und mich im Laufe der Jahre zu einem echten „Surfacing-Nerd“ entwickelt. NURBS-Werkzeuge eignen sich hervorragend für die Erstellung präziser, fertigungsgerechter Modelle. Vor kurzem habe ich das Polymodeling in Blender entdeckt und schätze mittlerweile dessen völlig anderen Ansatz im Vergleich zum klassischen CAD.

Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Ich glaube, was wirklich zählt, ist die Fähigkeit, all deine Visionen in einer greifbaren Form zum Ausdruck zu bringen, damit andere effektiv damit weiterarbeiten können. Welches konkrete Werkzeug dabei zum Einsatz kommt, spielt eigentlich keine so große Rolle

Was sind einige deiner Lieblingsprojekte?  

Der „Rover“-Loungesessel ist eines meiner liebsten persönlichen Projekte. Ich habe mich von der Weltraumforschung inspirieren lassen, Elemente der US-Marsrover aufgegriffen und sie in einen reizvollen, abstrakten Loungesessel verwandelt. Wenn man genau hinschaut, erkennt man Darstellungen der Photovoltaikmodule (die als kleine Ablage dienen), der Rover-Räder und natürlich des Kameramasts.

Wie würden Sie Ihre Designphilosophie beschreiben?  

Bei ästhetisch geprägten Projekten überlege ich mir oft schon in der Skizzenphase, welche Teile des Objekts interessante Bereiche bilden und wie ich diese hervorheben kann. Mir ist es wichtig, harmonische Proportionen zu wahren und durch das Design kleine Geschichten zu erzählen. Meistens versuche ich auch, die Konzepte in einer einzigen aussagekräftigen Geste zu vereinen, um zu vermeiden, dass ein Objekt mit verschiedenen Themen überladen wirkt.

In meiner täglichen Arbeit steht jedoch die benutzerorientierte Gestaltung im Vordergrund, und ich setze stark auf Rapid Prototyping und Nutzertests. In der Medizintechnik haben Benutzerfreundlichkeit und Herstellbarkeit einen höheren Stellenwert als Ästhetik.

An welcher Stelle Ihres Arbeitsablaufs setzen Sie KeyShot ein? 

Im Produktdesign setze ich KeyShot Ende eines Designzyklus ein, um Konzepte für andere Beteiligte greifbar zu machen. Dabei kommt es nicht so sehr auf die Feinheiten an, sondern vielmehr darauf, schnell Ergebnisse zu erzielen. Im Laufe der Zeit habe ich mich mehr und mehr zum Visualisierungsspezialisten entwickelt und nutze Programme wie KeyShot Marketing- und Branding-Materialien zu erstellen.

Was sind einige deiner KeyShot in KeyShot ?   

Eine vielleicht unterschätzte, aber dennoch wichtigste Funktion von KeyShot die automatische Konvertierung von .step-Dateien in Mesh-Dateien mit direkt verwendbarem Textur-Mapping. Ich weiß, wie einschüchternd UV-Mapping für Anfänger sein kann. Wenn es um schnelle Visualisierungen geht, macht diese Funktion den entscheidenden Unterschied.

Zwar ermöglichen viele Programme die Darstellung von Haaren oder vollständigen Animationen, dochKeyShot das effizienteste Funktionspaket, das genau auf die Produktvisualisierung zugeschnitten ist.

Wo findest du deine Inspiration? 

Ich habe eine riesige Sammlung von Moodboards mit verschiedenen Designthemen – Kategorien, nach denen ich neue Produkte sortiere, auf die ich stoße. Bei jedem Produkt versuche ich zu verstehen, welche Assoziationen es in mir weckt oder was die Absicht des Designers gewesen sein könnte. Kleine Hinweise in der Materialität oder Form ermöglichen es dem Betrachter, unbewusst an Assoziationen zu anderen
en Objekten zu denken, und tragen so dazu bei, Emotionen allein durch das Design zu vermitteln: Wie kann ein Produkt, das in ein Schlafzimmer gehört, Ruhe und Privatsphäre vermitteln? Wie kann man ein Werkzeug so gestalten, dass es Leistung und Zuverlässigkeit vermittelt?

Solche Fragen zu stellen und auf Details aus unterschiedlichen Kontexten Bezug zu nehmen, ist eine wichtige Inspirationsquelle für meine Arbeit.

Welchen Rat würden Sie Fotografen geben, die mit dem Gedanken spielen, in die 3D-Visualisierung einzusteigen? 

Jagen Sie nicht blindlings dem Fotorealismus hinterher! Die 3D-Visualisierung eröffnet eine ganz neue Welt voller Möglichkeiten, die die traditionelle Fotografie nicht bieten kann. Ich empfehle jedem 3D-Künstler, diese unendlichen Möglichkeiten zu nutzen und damit die Eigenschaften seines Motivs auf eine Weise hervorzuheben, wie es die Fotografie niemals könnte.

 

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